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DIE LINKE. Wahlkampf-Bustour kommt am 12.03. nach  Ahrweiler und am 13.03. nach Bad Breisig!

Zwei Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz (14. März) wird der Wahlkampfbus der Partei DIE LINKE auch Station im Ahrtal machen.

Am Freitag den 12.03.2021, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr, auf dem Marktplatz von Ahrweiler, haben die interessierten Bürger*innen die Möglichkeit, Marion Morassi (Direktkandidatin im WK14) und ihre politischen Ziele im Landtag von RLP kennenzulernen.

Einen Tag vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz (14. März) wird der Wahlkampfbus der Partei DIE LINKE auch Station im Rheintal machen.
Am Samstag den 13.03.2021, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr, im Kurpark von Bad Breisig, haben die interessierten Bürger*innen die Möglichkeit, Michael Lüdtke (Direktkandidat im WK13) und seine politischen Ziele im Landtag von RLP kennenzulernen.

Es wird interessante Aktionen für Jung und Alt geben. *
Lasst euch überraschen und kommt einfach vorbei!
* natürlich alles Corona konform mit Maske und Abstand!

https://www.facebook.com/events/2893681447535907

https://www.facebook.com/events/542354810015526

 

Linker Online-Stammtisch: jeden Sonntag bis zur Landtagswahl!

Liebe Mitglieder,
liebe Sympathisant*innen,

wir befinden uns in der heißen Phase zur Landtagswahl. Daher möchten wir uns schnell und unkompliziert auf diesem Weg mit unseren Mitgliedern und Sympathisant*innen austauschen über den Stand der Aktionen und die aktuelle politische Situation.

Wer also Zeit und Lust hat, kann sich online jeden Sonntag von 18-20 Uhr, (bis zur Wahl am 14. März), mit uns treffen und hoffentlich am Wahltag mit uns zusammen unseren Einzug in den Landtag feiern.


1. Termin:
Sonntag 24.01.2021
von 18:00 bis 20:00 Uhr

Weitere Termine: 31.01./07.02./14.02./21.02./28.02./07.03./14.03.2021

Den Link zur Konferenz senden wir gerne per Mail zu. Anfrage bitte an kreissprecherinnen@die-linke-ahrweiler.de

Erste Video-Sprechstunde mit der Direktkandidatin der LINKEN im Wahlkreis 14

Foto: Marion Morassi (privat)

Ahrweiler: Marion Morassi, die Wahlkreiskandidatin im WK 14 und Kandidatin auf Listenplatz 11 von der Partei DIE LINKE für die Landtagswahl am 14. März 2021 in Rheinland-Pfalz, startete ihre erste Video-Sprechstunde am Sonntag den 06.​12.​2020, pünktlich zu Nikolaus. Die Teilnehmenden konnten ihr persönlich in der Video-Konferenz, telefonisch oder per Chat ihre Wünsche für die bevorstehende Landtagswahl mit auf den Weg geben. Schwerpunkte der Fragen waren die aktuelle Corona-Krise, die Probleme der Gastronomen und der kleinen Ladenbesitzer und der unzureichende ÖPNV. Dies war erst die erste Sprechstunde in dieser Reihe. Wer den Termin verpasst hat, bekommt an folgenden Tagen noch einmal eine Gelegenheit: 13.​12.​/​20.​12/​27.​12.​2020/​03.​01.​2021 (jeweils Sonntag Abend von 18 bis 19 Uhr). Marion Morassi bedankt sich bei den ersten Gästen dieser Sprechstunde der etwas anderen Art und appelliert: "Sagen sie mir, was sich für sie verändern oder verbessern soll. Ich freue mich schon auf einen regen Gedankenaustausch und auf ihre Wünsche und Anregungen. Lassen sie uns gemeinsam unser Rheinland-Pfalz der Zukunft gestalten! Damit das auch klappt, brauchen wir endlich DIE LINKE im Landtag."

Hier der Link zur Konferenz:

Pressemitteilung: Marion Morassi, DIE LINKE. Ahrweiler

Foto: privat Marion Morassi

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen!

Foto: privat Marion Morassi

"Niemand tötet aus Liebe – Morde an Frauen müssen als Femizide anerkannt werden. Das sollte an jedem Tag gelten, nicht nur am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen!" sagt Marion Morassi, Direktkandidatin zur Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 14.

 

Stolpersteine putzen gegen das Vergessen

Foto: Morassi, privat (links Kreissprecherin Marion Morassi, rechts Kreissprecher Lucas Schön)

Bad Neuenahr-Ahrweiler: Am Montag den 09.11.2020 jährt sich erneut die Reichspogromnacht. In dieser Nacht wurden erstmals landesweit organisierte Übergriffe auf Jüd*innen, deren Hab und Gut und vor allem gegen Synagogen verübt, so auch im Kreis Ahrweiler. Die Faschisten unter Hitler zerstörten Ladengeschäfte, Cafés und steckten die Gotteshäuser in Brand. Aber auch direkte Gewalt am Menschen, Mord und Totschlag wurden ausgeübt. Kurz gesagt: es gab landesweite Pogrome gegen Jüdinnen und Juden. Die Nacht gilt als erste gut geplante, offen gewalttätige Handlung und Durchsetzung des Naziregimes gegen seine jüdischen Bürger*innen.

Am Abend des 9. Novembers 1938 wurde die Neuenahrer Synagoge an der Tempelstraße angezündet. Lediglich einige Bücher wurden aus dem brennenden Gotteshaus gerettet. Die Synagoge selbst wurde in der "Reichspogromnacht" 1938 zerstört. Überreste sind nicht erhalten. Am Morgen des 10. November fuhr in der Altenbaustraße in Ahrweiler ein Lastwagen mit SA-Männern vor. Die Synagoge wurde gewaltsam aufgebrochen. Der Trupp stürmte mit einem Geschrei ins Innere. Drinnen wurden die Bänke umgeworfen, die Fensterscheiben eingeworfen, das Lesepult für den Vorbeter umgestürzt. Die Bodenteppiche schleppte man nach draußen, ebenso die Thorarolle und andere Schriftstücke wie Gebetbücher. Vor dem Portal wurden sie angezündet. Danach legte man Feuer in der Synagoge selber. Die Feuerwehr rückte an, löschte aber nicht die Synagoge, sondern schützte lediglich die Nachbarhäuser vor den Flammen. Der Innenraum brannte völlig aus. Die Grundmauern blieben aber stehen und wurden später, als man sich der Barbarei bewusst wurde und sich dessen schämte, im wesentlichen unverändert für den Wiederaufbau genutzt. Dass es in Ahrweiler nicht zu noch größeren Ausschreitungen kam, wird übrigens darauf zurückgeführt, dass ehemals aktive Linke unter Führung eines Kommunisten die SA in eine massive Straßenschlacht verwickelten und der nicht gerade großen braunen Truppe kein Freiraum für weitere Verwüstungen blieb. (Quelle: AW Wiki)

Die Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE Ahrweiler gedachten und erinnerten an die Opfer der Reichspogromnacht von 1938. Sie  putzten deshalb am Sonntag, 8. November die Stolpersteine in den Innenstädten von Ahrweiler und Bad Neuenahr. Wegen Corona wurde die Putzaktion nur in kleinen 2-3-Personen-Gruppen (aus maximal zwei Haushalten) durchgeführt. Kreissprecherin und Direktkandidatin für den Landtag, Marion Morassi und Kreissprecher Lucas Schön putzten gemeinsam die Stolpersteine in der Innenstadt von Ahrweiler und besuchten auch die ehemalige Synagoge und den jüdischen Friedhof. In der Innenstadt von Bad Neuenahr putzten dann Lucas Schön und Alexander Haustein die Stolpersteine und besuchten den Platz der ehemaligen Synagoge und den jüdischen Friedhof der Kreisstadt.

Foto: Morassi, privat (links Kreissprecherin Marion Morassi, rechts Kreissprecher Lucas Schön)

Pressemitteilung DIE LINKE. KV Ahrweiler, Marktplatz 8, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

 

Vorstandswahl wegen Corona verschoben, Programmparteitag findet online statt

Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz wird DIE LINKE in Rheinland-Pfalz keinen zweitägigen Präsenzparteitag durchführen. Debatte und Beschlussfassung des Landtagswahlprogramms finden online statt. Hierzu erklären die Landesvorsitzenden Katrin Werner, MdB, und Jochen Bülow: „Angesichts der steigenden Infektionszahlen und aus Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern ist uns leider keine andere Möglichkeit geblieben, als unseren für den 21. und 22. November geplanten Landesparteitag abzusagen. Da es keine gesetzlich vorgesehene Möglichkeit gibt, die für den 22. November anberaumten Vorstandswahlen digital durchzuführen und eine Briefwahl an praktischen Schwierigkeiten scheitert, müssen wir diesen Teil des Parteitages verschieben. Ein Beschluss über einen neuen Termin ist noch nicht gefasst worden, damit wird sich der Landesvorstand in den nächsten Wochen beschäftigen. Festhalten wollen wir aber der Diskussion und Beschlussfassung über unser Landtagswahlprogramm. Schon in der Vorbereitung haben wir weitgehend digital gearbeitet, dies soll nun auch bei der endgültigen Verabschiedung im Rahmen eines virtuellen Parteitages am 21. November geschehen. Da einem Online-Programmparteitag keine rechtlichen Bedenken entgegenstehen, können wir uns einerseits inhaltlich aufstellen und andererseits dem Gesundheitsschutz unserer Mitglieder die notwendige Priorität einräumen. Denn unabhängig von der Pandemie bleiben unsere Themen weiter wichtig: Gerade prekär Beschäftigte, untere Einkommensgruppen und Solo-Selbständige leiden besonders unter den Corona-Folgen, Schule und Kitas werden von der Landesregierung zwar immer wieder gelobt, aber nicht ausreichend unterstützt. Familien, Alleinerziehende, Kinder und Senior*innen müssen besonders geschützt werden. Bezahlbares Wohnen und das Verhindern von Kündigungen stehen ebenso weiter auf der Agenda wie Klimaschutz, der Nahverkehr zum Nulltarif und ein leistungsfähiges Gesundheitswesen. Dafür – und zu vielen weiteren Themen – wollen wir praktikable und nachhaltige Vorschläge machen“.

Marion Morassi, Kreissprecherin und Delegierte zum Landesparteitag für DIE LINKE. Ahrweiler ergänzt: "Wir haben vorab schon in diversen Videokonferenzen über die Durchführung eines Präsenzparteitages diskutiert und ich hatte mich schon sehr früh für eine Verschiebung der Vorstandswahlen stark gemacht. Eine Programmdebatte halte ich aber für dringend nötig, da ja auch die Kandidierenden auf der Landesliste und in den Direktwahlkreisen mit konkreten Aussagen in den Landtagswahlkampf starten möchten. Dass die Debatte jetzt online und für alle Delegierten ohne gesundheitliche Risiken durchgeführt werden kann, begrüße ich sehr!"

1. September Antikriegstag/Weltfriedenstag

Der 1. September steht vor der Tür und damit auch der Weltfriedenstag / Antikriegstag. Während bundesweit Menschen gegen Krieg demonstrieren, ebnet die Bundesregierung den Weg zur Anschaffung von Kampfdrohnen. So soll die Heron TP, welche sich die Bundeswehr bereits für eine Milliarden Euro geliehen hat,  bewaffnet werden. DIE LINKE lehnt jede Form von Aufrüstung ab und stellt sich damit entschlossen gegen die Anschaffung von Kampfdrohnen!

(Foto: privat von links nach rechts: Marion Morassi, Wolfgang Huste, Michael Lüdtke)

DIE LINKE gegen eine weitere Rheinbrücke oder Untertunnelung bei Remagen/Kripp: Und täglich grüßt das Murmeltier!

Kripp:  Alle Jahre wieder fordert die FDP eine weitere Autobrücke über den Rhein bei Remagen/Kripp oder gar eine Untertunnelung. Und immer noch positioniert sich Die Linke im Kreis Ahrweiler aus guten Gründen dagegen. Einige Mitglieder des Kreisverbandes und der ÖPF trafen sich daher zu einem Ortstermin am Sonntag, 23.08.2020 an der Rheinfäre in Remagen/Kripp.

Dazu Michael Lüdke, Direktkandidat zur Landtagswahl für den Wahlkreis 13 Remagen/Sinzig: "Diverse Rheinbrücken in Bonn, Neuwied, Koblenz und allein im Kreis Ahrweiler drei funktionierende Autofähren machen die Rheinquerung zurzeit problemlos möglich. Die Autofähren sichern etlichen Mitarbeitern und Betreibern seit Jahrzehnten einen sicheren, nachhaltigen Arbeitsplatz und erwirtschaften auch im Kreis erhebliche Steuereinnahmen. Als Gewerkschafter setze ich mich sehr für den Erhalt dieser Arbeitsplätze ein!”

Wolfgang Huste, Mitglied im Kreistag und Sprecher der Ökologischen Plattform RLP ergänzt: ”Der Bau einer weiteren Brücke im Bereich Remagen/ Linz, wie die FDP im Kreis Ahrweiler sie fordert, oder gar eine Untertunnelung, würde Millionen Euro kosten. Jährlich würden erhebliche Unterhaltskosten entstehen. Spätestens nach 30 Jahren wäre eine Sanierung fällig. Bund, Land und Kreis haben jetzt schon Schwierigkeiten, die bereits bestehenden Brücken in Stand zu halten. Mit diesem Geld könnte man die Fähre noch viele Jahre weiter betreiben, eventuell sogar bei Bedarf in einem 24-Stunden Service. Man könnte die Fahrpreise für die Nutzer sogar kostengünstiger anbieten, oder komplett kostenfrei, im Rahmen eines umlagefinanzierten ÖPNV, wie wir ihn als LINKE schon lange fordern!”

Alexander Haustein, Mitglied im Sprecherrat der Ökologischen Plattform RLP nennt auch die ökologischen Probleme eines solchen Projektes: “Mehr Straßen und Brücken bedeuten auch immer mehr Verkehr, Lärm und Umweltbelastungen. Abgesehen von der optischen Verschandelung des jetzigen Rheinpanoramas würde das eine Verschlechterung für die Anwohner bedeuten, ohne wirkliche Vorteile. Zusätzlich zu den Auswirkungen auf das nahegelegene Naturschutzgebiet "Mündungsgebiet der Ahr" würde eine solche Brücke vor allem ein verstärktes Verkehrsaufkommen im unteren Ahrtal bedeuten. Unter einer zusätzlichen neuen Verkehrsachse zwischen A61 und A3 würden auch die Anwohner der B 266 (die ja jetzt schon heillos überfrequentiert ist) leiden. Wir wollen ja mehr ÖPNV und weniger Autoverkehr und da wäre so eine weitere Autobrücke eher kontraproduktiv.”

Marion Morassi, Mitglied und Sprecherin in der Ökologischen Plattform und Direktkandidatin der Linken zur Landtagswahl im Wahlkreis 14 Bad Neuenahr-Ahrweiler berichtet aus eigener Erfahrung: “Viele Nutzer der Fähre sind ja Tagestouristen, die an den Rhein und an die Ahr kommen um zu entschleunigen und die schöne Landschaft zu genießen. Wer schnell über den Rhein möchte, nutzt die schon jetzt existierenden Brücken in Neuwied und Bonn. Ich selbst bin jahrelang von Heimersheim nach Bad Honnef zur Arbeit gependelt und habe entweder in Rolandseck oder in Linz die Fähre genutzt. Ich habe die kurze Pause auch immer als angenehm empfunden und nicht als Belastung.”

Noch zu ergänzen wäre: Jede Verkehrsplanung die heute weiterhin auf einen starken und stärkeren PKW-Individualverkehr setzt, verkennt, dass die Zukunft neue Konzepte des ÖPNV unter Einbindung der Bahn und Radschnellwege auf der anderen Seite braucht. Um beim konkreten Fall zu bleiben: Radschnellwege und Fähren sind eine ideale Kombi.

DIE LINKE Ahrweiler rät daher auch 2020: Hände weg vom Brücken- oder Tunnelbau und stattdessen lieber die vorhandenen Autofähren und den ÖPNV fördern!

Wahlkreiskandidierende für die Landtagswahl sind nun offiziell gewählt

Michael Lüdke und Marion Morassi (Foto privat)

Ahrweiler: Auf ihrer Mitgliederversammlung wählte DIE LINKE im Kreis Ahrweiler vergangenes Wochenende zuerst ihre Vertreter und Vertreterinnen zur Wahl der Landesliste zum nächsten Bundestag und anschließend die Wahlkreiskandierenden für den Wahlkreis 13 und 14. Für den Wahlkreis 13 (Remagen/Sinzig) schickt DIE LINKE ihren Kreisschatzmeister Michael Lüdtke aus Brohl-Lützing ins Rennen und für den Wahlkreis 14 (Bad Neuenahr-Ahrweiler) die Kreissprecherin Marion Morassi. Neben den Wahlen kamen auch wichtige politische Themen zur Sprache. Als Gast stellte sich Tupac Orellana aus Mainz vor, der für die Bundestagsliste auf Platz 1 kandidieren wird. Er leitete auch die Versammlung für die Delegierten zur Wahl der Landesliste. Als Themen kamen sozialer Wohnungsbau, kostenloser ÖPNV, Digitalisierung, der Schulstart mit Corona und diverse andere Themen zur Sprache. (Foto: privat)

Breites Bündnis zur Gedenkkundgebung für Dieter Klaus Klein  

Pressemitteilung DIE LINKE. KV Ahrweiler  

Bad Breisig. Dieses Jahr traf sich ein breites Bündnis zur Gedenkkundgebung für Dieter Klaus Klein im Kurpark von Bad Breisig. Dieter Klaus Klein wurde am 31. Juli 1992 in Bad Breisig ermordet. Er war obdachlos, als er am Abend des 31.07.1992 im Kurpark in Bad Breisig übernachtete. Als in dieser Nacht zwei Neonazis „Sieg-Heil“- grölend durch den Park zogen, bewies er Zivilcourage und verbat sich deren rechte Parolen, worauf hin diese ihn zunächst zusammenschlugen und später erstachen.  

Es kamen Vertreter von DIE LINKE. KV Ahrweiler, SPD Breisiger Land, Grünen, Linksjugend Solid AW, Jusos Bad Breisig, Bunte Jugend Sinzig und Antifaschisten aus Neuwied, Koblenz und Umgebung.  Nach einer Begrüßungsrede von Versammlungsleiterin Marion Morassi (DIE LINKE) gab es dieses Jahr noch die Hinweise zu den aktuellen CORONA Hygieneregeln für diese Kundgebung (Mindestabstand 1,50 Meter und wo das nicht möglich ist, das Tragen einer Alltagsmaske). Anschließend folgten diverse Redebeiträge.  

Für DIE LINKE und die Linksjugend Solid sprach Lucas Schön, der auch Mitglied im Stadtrat von Bad Breisig ist. Anschließend gab es Redebeiträge von Tim Baumann für die Breisiger JUSOS und einem Vertreter des Antifaschistischen Netzwerks Koblenz. Weitere Beiträge kamen von Kreistagsmitglied Wolfgang Huste (DIE LINKE) und dem Bürgermeisterkandidat der SPD für die VG Bad Breisig, Sebastian Görke. Konsens in allen Redebeiträgen war die Tatsache, dass es immer noch keine Gedenktafel an die schreckliche Tat im Kurpark von Bad Breisig gibt. Lucas Schön: "Es ist für mich völlig unverständlich, dass trotz eines eindeutigen Ratsbeschlusses zur Installierung einer solchen Gedenktafel immer wieder versucht wird, die Ausführung zu verhindern. Da wird so lange verschoben und diskutiert, bis es einigen Vertretern des Stadtrates und der Verwaltung zu passen scheint. Als Neuling im Stadtrat habe ich ein anderes Demokratieverständnis. Es gab eine Entscheidung und ich erwarte, dass diese so schnell wie möglich umgesetzt wird. Es wurde auch wieder bezweifelt, dass es eine rechtsmotivierte Tat gewesen sein sollte. Was in den neunziger Jahren mit den ausländerfeindlichen Übergriffen in Rostock begann und in unserer Region in Koblenz für Frank Bönisch oder Nihat Yusufoglu in Hachenburg tödlich endete, darf nie wieder passieren! So ist auch Dieter Klaus Klein in diese Todesreihe einzuordnen, als eines der vielen Opfer von rechten Gewalttaten und genauso zu gedenken." Kreistagsmitglied Wolfgang Huste ergänzte noch in seiner Rede: "Es kann nicht sein, dass es hier an 80 € scheitern soll, die für die Finanzierung im Budget fehlen. Die würde ich sogar aus eigener Tasche bezahlen, wenn es nur darum gehen würde. Aber da scheinen ganz andere Interessen der Grund zu sein." Nach einer Gedenkminute und dem Aufstellen einiger Kerzen gab es ein gemeinsames Gruppenfoto aller Beteiligten, mit Abstand und mit Maske. (Foto: privat)

DIE LINKE fordert für Bad Neuenahr-Ahrweiler einen barrierefreien, ticketlosen, umlagefinanzierten Bus-Ringverkehr 

Bad Neuenahr-Ahrweiler: Zur Landesgartenschau 2022 werden viele tausend Besucher erwartet, besonders an den Wochenenden. Diese werden zum Teil mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Reisebussen oder individuell mit dem Auto anreisen. Dazu Marion Morassi, Mitglied im Stadtrat für DIE LINKE: ”Um dem Klimawandel gerecht zu werden, sollten die Besucher bevorzugt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit Fahrrädern oder zu Fuß die Attraktionen besuchen, um möglichst wenig CO² oder Feinstaub zu erzeugen. Die Landesgartenschau hat den Anspruch klimaneutral zu sein, deshalb sollten wir als Stadt auch unseren Beitrag dazu leisten. Ich fordere daher, dass die Kommune bis zur Landesgartenschau einen barrierefreien, ticketlosen, umlagefinanzierten Bus-Ringverkehr einführt und bei Erfolg auch darüber hinaus. Ich hoffe, dass sich dafür im Stadtrat Partei übergreifend die nötigen Mehrheiten finden.” Der Ringverkehr sollte für DIE LINKE im Idealfall zwischen den Stadteilen Bad Neuenahr – Mittelzentrum – Ahrweiler und Bachem in der Zeit von 7 bis 20 Uhr mit 15- minütiger Taktung und zwischen 20 bis 24 Uhr mit 30- minütiger Taktung fahren. Nach Auskunft der Verwaltung ist man wohl schon im Gespräch und in Verhandlungen mit dem Kreis, dem VRM und diversen Busunternehmern. 

Generationen- und Personenwechsel bei den LINKEN im Kreis Ahrweiler

Foto (privat) v.l.n.r: Oliver Simon, Michael Lüdtke, Lucas Schön, Marion Morassi, Helena van Wijk

Ahrweiler: Auf ihrer Kreismitgliederversammlung am Donnerstag 05.März wählten die anwesenden Mitglieder der LINKEN im Ahrkreis für zwei Jahre ihren neuen, fünfköpfigen Sprecherrat. Dieser besteht außer der Kreissprecherin Marion Morassi (57), die dieses Amt nun schon seit 10 Jahren ohne Unterbrechungen innehat, aus lauter neuen Gesichtern. “Ich bin überrascht, dass sich so viele junge Menschen um eine Position in unserem Kreissprecherrat beworben haben und bin gespannt, ob sich das auch in Zukunft auf unsere Wählerinnen und Wähler und der Gewinnung von neuen Mitglieder auswirken wird!”

Neuer Kreissprecher ist Lucas Schön (31) aus Bad Breisig. Der Maschinenführer ist seit 2019 Mandatsträger im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Bad Breisig für Die Linke. “Ich nehme die neuen, zusätzlichen Aufgaben an und sehe mich als Bindeglied zwischen der Partei, unserer Jugendorganisation SOLID und außerparlamentarischen Bewegungen, wie zum Beispiel Fridays for Future oder Bewegungen gegen Rassismus.”

Der neue Kreisschatzmeister ist Michael Lüdtke (33) aus Brohl-Lützing. Der junge Familienvater und Angestellter im öffentlichen Dienst freut sich schon auf seine neuen Herausforderungen: “Ich liebe die Arbeit mit Zahlen und werde versuchen, viele neue Mitglieder für uns zu gewinnen! Ich bin gut vernetzt mit verschiedenen Gewerkschaften und möchte auch da versuchen, neue Wege der Zusammenarbeit zu finden.”

Als Beisitzerin ist Helena van Wijk (55) neu mit dabei. Die gebürtige Niederländerin, die in Remagen- Kripp ihr neues zu Hause gefunden hat, ist für DIE LINKE im Stadtrat Remagen Ende 2019 nachgerutscht und möchte sich gerne auch in der Partei mehr einbringen. “Ich habe gemerkt, dass ich in letzter Zeit immer politischer geworden bin und die vorhandenen Mißstände auch aktiv verändern möchte, statt nur tatenlos zuzusehen.”

Der neue Beisitzer ist Oliver Simon (27), Bürokaufmann aus Ahrweiler. “Ich war lange Zeit nur inaktives Mitglied und möchte nun wieder mehr Verantwortung tragen. Da sehe ich viel Potential in meiner neuen Aufgabe im Sprecherrat.”

Neben dem Sprecherrat wurden auch die Delegierten zum Landesparteitag und Landesausschuss gewählt. Als Delegierte für den Landesparteitag wurden Marion Morassi, Gerd Maurer und Alexander Haustein gewählt. Für den Landesausschuss wurde Wolfgang Huste erneut als Delegierter wiedergewählt!

Der alte Sprecherrat wurde einstimmig entlastet und die Mitglieder des neuen Sprecherrats bedankten sich bei ihren Vorgängern, für deren vorbildliche Arbeit.

Nach den Wahlen gab Marion Morassi bekannt, dass sie als Kandidatin auf einem aussichtsreichen Listenplatz zur Landtagswahl kandidieren möchte. Sie bekam dafür von ihrem Kreisverband eine einstimmige Empfehlung.

Foto (privat) v.l.n.r: Oliver Simon, Michael Lüdtke, Lucas Schön, Marion Morassi, Helena van Wijk

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