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Soziale Kälte im Stadtrat: CDU, FDP, FWG und AfD kippen Mindestquote für bezahlbaren Wohnraum in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Es ist ein bitterer Tag für alle Mieter und Wohnungssuchenden in Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der jüngsten Stadtratsitzung wurde die geplante Wohnpreisbindung von mindestens 20 Prozent für den neuen „Wohnungsbau-Turbo“ gekippt. Eine Allianz aus CDU, FDP, FWG und der AfD stimmte geschlossen gegen die soziale Mindestquote und machte den Weg frei für ein beschleunigtes Bauen ohne soziale Leitplanken. Für eine Stadt, in der bezahlbarer Wohnraum auch infolge der historischen Flutkatastrophe extreme Mangelware ist, ist dies eine fatale Entscheidung.
Marion Morassi, Mitglied im Stadtrat für Die Linke, kritisiert den Beschluss scharf: „Hier wurde reine Klientelpolitik für private Investoren und Projektentwickler betrieben. Der Wohnungsbau-Turbo hebelt ohnehin schon wichtige Standards beim Umwelt- und Bürgerschutz aus. Wenn man jetzt auch noch die Mietpreisbindung auf null Prozent setzt, missbraucht man dieses Gesetz als reinen Rendite-Turbo für den Luxusneubau. Die Zeche zahlen die Menschen vor Ort – wie die Verkäuferin, der Pfleger, die junge Familie oder Rentner, die oft vergeblich nach einer bezahlbaren Wohnung suchen.“
Aus Sicht von Morassi war schon die 20-Prozent-Quote nur ein absolutes Minimum; sie fordert mindestens 50 Prozent für bezahlbaren und gemeinwohlorientierten Wohnraum, was auch auf Bundesebene eine zentrale linke Forderung ist. Die Partei stellt klar, dass Wohnen ein Menschenrecht und keine Spekulationsmasse ist. Wer den Wohnungsbau beschleunigt, muss sicherstellen, dass Wohnungen für die Breite der Bevölkerung entstehen. Die Linke wird sich auch weiterhin im Kreis und in der Stadt für eine Kehrtwende in der Wohnungspolitik, für kommunalen Wohnungsbau und gegen Verdrängung einsetzen.

V.i.S.d.P: Marion Morassi, Die Linke, 01704883308
Foto: Morassi privat 

Die Linke AW unterstützt "Aktion Bridge/bezahlbarer Wohnraum in Remagen"

Kreisvorstand Die Linke Ahrweiler/Angela J-K.

Am 22. Juni entscheidet der Stadtrat Remagen über die Bebauung des Grundstücks am Rhein in direkter Nachbarschaft zum Friedensmuseum in den Türmen der ehemaligen Rheinbrücke. Favorisiert wird vom Stadtrat mehrheitlich ein Projekt bei dem neben einem großen Hotel 64 höherpreisige Wohneinheiten entstehen sollen. Städtischer Raum, insbesondere in privilegierten Wohnlagen wird so zum Vorrecht für Wohlhabende, während Pflegekräfte, Mechanikerinnen und Busfahrer verdrängt werden. Selbst Menschen mit durchschnittlichem Einkommen finden nur noch schwer bezahlbare Wohnungen, obwohl im Durchschnitt ein Drittel des Gehalts für die Kaltmiete bezahlt wird. Bereits jetzt zahlen 42% der Menschen mit niedrigem Einkommen fast die Hälfte ihres Einkommens für die Miete. Statt Filetgrundstücke weit unter Wert an private Investoren zu verkaufen, muss der kommunale und gemeinwirtschaftliche Wohnraum vor allem in den Städten gefördert werden. Wohnen muss für alle bezahlbar werden. Der Kreisvorstand Ahrweiler, die Linke, unterstützt daher aktiv die Aktion Bridge / bezahlbarer Wohnraum in Remagen.

Linker Stammtisch in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Marion Morassi

Der Ortsverband Bad Neuenahr-Ahrweiler der Linken lädt am Donnerstag, den 12. März 2026, zum offenen Stammtisch ein. Von 18:30 bis 21:00 Uhr kommen Interessierte in der Gaststätte Templeton, Poststraße 21 in Bad Neuenahr-Ahrweiler, zusammen, um über das zu sprechen, was die Region bewegt. Mit dabei ist Marion Morassi, Direktkandidatin für die Landtagswahl 2026. Im Mittelpunkt stehen Themen wie soziale Gerechtigkeit, bezahlbares Wohnen, Mobilität für alle sowie weitere Anliegen, die den Menschen im Ahrtal wichtig sind. Der Stammtisch bietet Raum für Fragen, Ideen und einen offenen Austausch in solidarischer Atmosphäre. Gäste sind wie immer herzlich willkommen und können sich aktiv einbringen. Ziel ist ein konstruktiver Dialog, der Perspektiven verbindet und Impulse für eine starke, soziale und lebenswerte Region setzt.

Feministisches Frauen*frühstück in Adenau

Marion Morassi

Adenau: Der Kreisverband Die Linke Ahrweiler  lädt am 7. März 2026 zu einem besonderen Format ein: Unter dem Titel „Feministisches Frauen*frühstück“ laden Marion Morassi, Direktkandidatin für den Wahlkreis 14, und Ersatzkandidatin Jana Ockenfels zum gemeinsamen Austausch ein. Von 10:30 bis 13:00 Uhr bietet das Café Kleine Auszeit (Am Markt 15, Adenau) den Rahmen für politische Diskussionen in entspannter Atmosphäre.

Im Mittelpunkt stehen Themen, die Frauen im ländlichen Raum besonders bewegen. Morassi und Ockenfels möchten über die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung, den Schutz vor häuslicher Gewalt sowie die Situation pflegender Angehöriger sprechen. Auch die strukturelle Gleichstellung und die Frage, wie linke Politik die Lebensrealität von Frauen konkret verbessern kann, stehen auf der Agenda.

„Politik wird oft über die Köpfe der Betroffenen hinweg gemacht. Wir wollen zuhören und gemeinsam Lösungen diskutieren“, so Marion Morassi. Das Frühstück bietet die Gelegenheit, die Kandidatinnen persönlich kennenzulernen und eigene Anliegen direkt einzubringen.

Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 5. März gebeten.

Kontakt: Marion.Morassi@die-linke-ahrweiler.de oder 01704883308

V.i.S.d.P: Marion Morassi, Die Linke KV Ahrweiler, Walporzheimer Str. 5, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, 01704883308

„Haushalt muss den Menschen dienen – nicht den Sparzwängen“

Marion Morassi

Pressemitteilung

Ahrweiler. – Mit der Wichtigkeit des Frauenhauses eröffnete Marion Morassi, Mitglied im Kreistag Ahrweiler für Die Linke und Teil der SPD-Fraktion, ihre Stellungnahme zum Kreishaushalt 2026. „Wer am Frauenhaus spart, gefährdet Leben. Jede Kürzung würde die Arbeit gefährden – und damit den Schutz von Frauen und Kindern“, betonte sie.

Besonders wichtig: Der Antrag der SPD-Fraktion zur besseren Finanzierung des Frauenhauses wurde von einer breiten Mehrheit angenommen – einzig die AfD stimmte dagegen. „Das zeigt, dass der Schutz von Frauen und Kindern für uns nicht verhandelbar ist“, so Morassi. Darüber hinaus brachte die SPD-Fraktion einen weiteren Antrag ein, innovative Ideen und Projekte im Bereich der Pflege zu entwickeln. Dieser wurde einstimmig beschlossen. „Das ist ein starkes Signal, dass wir gemeinsam neue Wege gehen wollen, um die Pflege zukunftsfähig zu machen.“ Morassi machte deutlich: Ein Haushalt ist mehr als ein Zahlenwerk – er ist Ausdruck politischer Verantwortung. Für Die Linke stehen soziale Sicherheit, eine handlungsfähige Verwaltung und Investitionen in den Schutz der Bevölkerung im Vordergrund. Auch die steigenden Kosten im Bereich der sozialen Hilfen – von Grundsicherung im Alter über Hilfe zur Pflege bis hin zur Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen – sieht Morassi als Pflichtaufgaben. „Wer die Pflege nicht finanziert, lässt Menschen im Stich.“ Ein weiterer Schwerpunkt ist der Hochwasserschutz. Der Beitritt zum Gewässerzweckverband sei richtig und notwendig: „Die Flutkatastrophe 2021 hat uns gezeigt, wie wichtig Investitionen in Rückhaltebecken und Renaturierung sind. Sie schützen Leben und Eigentum.“ Zum Stellenplan der Verwaltung stellt Morassi klar: „Eine handlungsfähige Verwaltung ist unverzichtbar. Kürzungen lehne ich ab – gleichzeitig müssen wir Doppelstrukturen vermeiden und die Chancen der Digitalisierung nutzen.“ Schwer wiegt für sie die Schließung des Krankenhauses Remagen nach 133 Jahren: „12.000 Notfallpatienten jährlich – und nun längere Wege, schlechtere Versorgung. Gesundheit darf nicht dem Profit geopfert werden.“ Morassi fordert einen Haushalt, der Verantwortung übernimmt: für Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und eine effiziente Verwaltung. „Kürzungspolitik auf dem Rücken der Schwächsten ist nicht akzeptabel. Dieser Kreis braucht einen Haushalt, der den Menschen dient – nicht den Sparzwängen.“

V.i.S.d.P: Marion Morassi 

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Mobil: +49 (o)1704883308

 

Foto: Morassi privat
 

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