23. Dezember 2011 Wolfgang Huste

DIE LINKE Ahrweiler begrüßt die Unterzeichnung der „Charter der 100ee-Regionen“ durch Landrat Dr. Jürgen Pföhler

Der Sprecherrat der Partei DIE LINKE Ahrweiler begrüßt die Selbstverpflichtung des Kreises, die regionale Energiewende voranzubringen, sich für die eigene Versorgung mit Strom, Wärme und Mobilität engagiert einzusetzen. Die „100ee“ steht für "100 Prozent Erneuerbare Energien“. Auch DIE LINKE. unterstützt selbstverständlich dieses Ziel, insbesondere die Ökologische Plattform Rheinland-Pfalz, eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb unserer Partei, die sich schon seit vielen Jahren für Erneuerbare Energien einsetzt. Wir sind der Ansicht, dass mit gemeinsamen Anstrengungen dieses Ziel schon vor 2020  zu realisieren ist, und nicht wie vom Kreis angepeilt erst bis spätestens 2030. 

 

Das bundesweit agierende „Kompetenzwerk Dezentrale Energietechnologien“ (deENet) in Kassel unterstützt Kommunen und Regionen auf diesem Weg. Das deENet, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit federführend gefördert wird, hat den Kreis Ahrweiler wegen dessen bisherigem Engagement als sogenannte Starterregion gelistet. Marion Morassi, Sprecherin DIE LINKE Ahrweiler und Mitglied der Ökologischen Plattform Rheinland-Pfalz merkt hierzu an: „Insbesondere das Solarprogramm, das die kreiseigenen Schulen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet hat und als rheinland-pfälzisches Landesleitprojekt im Klimaschutz ausgezeichnet wurde, ebenso die Erdwärmeheizung an der Nürburgring-Schule  und der Nahwärmeverbund mit der Hackschnitzel-Heizung der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, das neue Erweiterungsgebäude am Are- Gymnasium als zertifiziertes Passivhaus (Niedrigenergiehaus), die regenerative Luftwärmepumpe als Heizung in der Kreisverwaltung und die Erweiterung des Förderprogramms Ländlicher Raum um Erneuerbare Energien finden wir sehr löblich und selbstverständlich unterstützenswert.“. DIE LINKE Ahrweiler hofft, dass nun mit Hilfe des im Aufbau befindlichen Solardach-Katasters geprüft wird, auf welchen öffentlichen aber auch privaten Gebäudedächern es Sinn macht, Solarthermie oder Photovoltaikanlagen zu installieren.  Auch sind uns Großbiomasse-Heizkraftwerke deutlich sympathischer als zum Beispiel Kohlekraftwerke, die bekanntlich die größten Dreckschleudern Europas sind. Wolfgang Huste, Sprecher der Partei DIE LINKE Ahrweiler und Pressesprecher der Ökologischen Plattform Rheinland-Pfalz ergänzt: „Wir sind sehr optimistisch, dass wir mit einer breiten Unterstützung für eine dezentrale, erneuerbare Energieversorgung seitens der Bürgerinnen und Bürger rechnen können. Trotz aller politischen Differenzen sollten wir uns einig sein, das ehrgeizige Ziel, eine Eigenversorgung bei Strom, Wärme und Mobilität, so schnell wie möglich zugunsten aller Bürgerinnen und Bürger und der Umwelt, auch zugunsten einer allgemeinen Lebensqualität, zu realisieren.“

 

V.i.S.d.P.: Wolfgang Huste, Pressesprecher LAG Ökologische Plattform DIE LINKE RLP,

Mitglied im Kreissprecherrat DIE LINKE. Ahrweiler, Walporzheimer Str. 5, Ahrweiler