Der 1. September ist Antikriegstag – es wäre ein Glück, wenn es einmal weltweit der Friedenstag würde. Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, sagt: „Wir alle haben eine politische und ethische Verantwortung, einen Beitrag gegen den Krieg zu leisten und ein deutliches Zeichen gegen die Militärlogik zu setzen."
Der Antikriegstag erinnert an den Tag des Überfalls auf Polen durch das faschistische Deutschland im Jahr 1939 und an die Millionen Opfer, die das verbrecherische System des deutschen Nationalsozialismus durch Weltkrieg, Holocaust und Vernichtung Andersdenkender über die Welt gebracht hat. „Die Erinnerung an die Menschen wach zu halten, die vernichtet, hingerichtet, umgebracht oder einem verbrecherischen Krieg zum Opfer fielen, ist für uns Deutsche besondere Verpflichtung, alles für eine friedliche, die Menschenrechte schützende Welt zu tun“, sagt Ramelow. Der 1. September muss Ausgangspunkt für Betrachtungen sein, wie von Deutschland Frieden ausgehen kann.
Auch in Rheinland-Pfalz haben wir die Pflicht und Verantwortung, jeglicher Militärlogik zu widersprechen. Ramelow betont: „Krieg ist kein Mittel der Konfliktlösung. Afghanistan und andere Kriegsschauplätze sind kein Arbeitsplatz, sondern ein Schlachtfeld, auf dem getötet, gemordet und gefoltert wird. Nur im Frieden können soziale Entwicklung und Menschenrechte vorangebracht werden!“
Der Spitzenpolitiker der LINKEN erneuert die Forderung nach einem Umbau der Armeestandorte, der Truppenübungsplätze und der Rüstungsproduktion: „Gerade die Energiewende, neue touristische Wege und wachsende Aufgaben aus der demographischen Entwicklung bieten Chancen für Konversionskonzepte. Der Umbau von Kasernen zu Mehrgenerationenhäusern, der Truppenübungsplätze zu Standorten für regenerative Energien und Forschung für ökologisch wie sozial verträgliche Mobilität sollten Aushängeschilder aller Bundesländer sein.“ So lassen sich im Übrigen auch Arbeitsplätze sichern und neue zusätzlich schaffen.























